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Ein Bericht von Jean-Marce Serquet, Leiter der Shidoiinkai
Zwei Mannschaften haben die Schweiz an den Kyudo-Europameisterschaften vom 28. und 29. Mai 2001, an welchen 22 Teams zu je drei Schützen teilnahmen, vertreten. Nach der ersten Runde fungierte die Schweiz 1 (P. Humm, J.-P. Christen und J.-M. Serquet) auf dem zweiten Platz. Nach demn zweiten Durchgang findet sie sich an erster Stelle und nach der dritten Treffer gleich mit Deutschland 1 wieder im zweiten Rang. Im Stechen verwiesen die Deutschen die Schweizer Mannschaft auf dritten Platz.
Gruppenwertung :
1. Rang: Schweden 17/30 2. Rang: Deutschland 16/30 3. Rang: Schweiz 1 16/30 4. Rang: Schweiz 2 15/30 ex aequo mit Ungarn 2, Frankreich 1
Am Sonntag haben sich aufgrund der individuellen Ergebnisse der Vortages die 21besten Kyudojin für den Einzelwettbewerb qualifiziert. Die Schweiz war mit vier seiner Mitglieder vertreten.
Einzelwertung:
1. Rang: Elena Akimova, Russland, 9/10 2. Rang: Laszlo Hennyey, Schweden, 8/10 3. Rang: Akos Nagy, Ungarn, 8/10 4. Rang: Kaoruko Ehrensperger, Schweiz, Ikuko Dudle, Schweiz, Brigitta Schäfmann, Österreich, Erik Moisy, Frankreich, alle 7/10
zudem 9. Rang: Peter Humm, Schweiz, 6/10 10. Rang: Jean-Pierre Christen, Schweiz, 5/10
Herzliche Glückwünsche für das Engagement und für das Gesamtresultat.
 Jean-Pierre Christen, Jean-Marc Serquet, Peter Humm Jacqueline Preibsich, Ikuko Dudle, Kaoruko Ehrensperger (Photos: Jacqueline Preibisch)
Ein Kommentar von Gérald Zimmermann
Ende Mai wurde die 11. Kyudo Europa Meisterschaft in Wien ausgetragen. Mit 75 Teilnehmenden aus 14 Nationen war dies bislang die grösste EM in der Geschichte der EKF. Der Schweizerische Kyudo Verband stellte zwei Mannschaften, zum ersten Mal war ein reines Frauen-Team mit von der Partie. Das respektable Abschneiden der SKV Auswahl war nicht nur gewünscht, sondern gewollt. Eine Verbesserung der Schweizer Auftritte an EKF-Anlässen der letzten Jahre wurde angestrebt. Die diesjährigen Ergebnisse widerspiegeln die zielgerichtete Vorgehensweise, die Planung langfristiger Natur und die sorgfältige Auswahl durch die Shidoiinkai (Technische Kommission). Voraussetzungen für die Teilnahme und Selektionskriterien waren unter anderem:
- sehr gute Ausführung der Hassetsu - sicheres Taikai-Taihai - Trefferquote: 50% - Harmonie: Gruppen- und Integrationsfähigkeit - regelmässiges Training - Teilnahme am nationalen Taikai
Die Liste der Kriterien zeigt, dass eine gute Trefferquote nur bedingt zu einer Selektion gereicht. Der Weg führt über "seisha seichu" - richtiges Schiessen, richtiges Treffen und versucht Kyudo in seiner Komplexität gerecht zu werden. Die Ergebnisse und die verschiedenen Reaktionen auf das Abschneiden der Schweizer Auswahl am diesjähringen EKF-Taikai bekräftigen die Shidoiinkai in ihren Ansinnen, in den kommenden Jahren weiter am Taikai als Übungsfeld zu arbeiten und die gesetzten Schwerpunkte weiterhin zu verfolgen.
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